18 Tonnen Hilfsgüter erreichen die Ukraine

Am vergangenen Sonntag startete ein weiterer Hilfsgütertransport der Deutsch-Ukrainischen Hilfe Drensteinfurt (DUH) e.V. und der örtlichen Malteser in Richtung Ukraine. Der mit 18 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter beladene LKW erreichte am Dienstag sein Ziel und wurde noch am selben Tag entladen. „18 Tonnen Hilfsgüter erreichen die Ukraine“ weiterlesen

Gemeinsam Hoffnung schenken – Sommercamp für kriegstraumatisierte Kinder aus der Ukraine

Gemeinsam Hoffnung schenken – Sommercamp für kriegstraumatisierte Kinder aus der Ukraine

Gemeinsam mit Adventist Development and Relief Agency (ADRA), unserem DUH-Verein sowie unserem Partnerverein in der Ukraine organisieren wir ein besonderes Hilfsprojekt für Kinder, die unter den Folgen des Krieges leiden. „Gemeinsam Hoffnung schenken – Sommercamp für kriegstraumatisierte Kinder aus der Ukraine“ weiterlesen

Vier Jahre Krieg – Gedenkfeier in Drensteinfurt

Am Sonntag, den 03. März, fand auf dem Friedhof am Merscher Weg in Drensteinfurt die Gedenkfeier zum 4. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine statt. An die Trauerstele hatte die Deutsch-Ukrainische Hilfe aus Drensteinfurt e.V. eingeladen. Birgit Laubrock führte durch die Veranstaltung und begrüßte gemeinsam mit den Vereinsvorsitzenden Vira Golowtschenko und Yana Skrypnychenko Drensteinfurts Bürgermeister Markus Wiewel und die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche.
 
In seiner Begrüßungsrede wies Wievel darauf hin, wie wichtig die Arbeit des Vereins ist, die aus seiner Sicht über die Hilfstransporte und Erinnerungsarbeit hinausgeht: „Sie helfen auch mit, bei den Fake News über den Krieg gegen zu halten.“
 
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Erinnerung an die gefallenen Soldaten und der Dank für den Einsatz der Ukraine, die gegen den Angreifer Russland auch die Freiheit von Europa verteidigt. Dreizehn zum Teil schwer verwundete Soldaten nahmen an der Veranstaltung teil.
 
Rund 100 Kerzen wurden entzündet, jede mit mindestens einem Namen eines getöteten Freundes oder Familienmitglieds. Anschließend erhielten die anwesenden Soldaten für ihren Einsatz in dem Krieg eine Urkunde und ein Präsent.
 

Laubrock erinnerte auch an die Hilfstransporte, über die der Verein aktuell humanitäre Hilfe in die Ukraine bringt. Golowtschenko bedankte sich ausdrücklich bei den Drensteinfurter Maltesern, dank deren Unterstützung sich die Menge der umgeschlagenen Hilfsgüter wesentlich vergrößert hat.

 
Die Veranstaltung wurde beendet mit einem Friedensegen von Pfarrer Stefan Schafflick und Pastor Chiedozie Adimekwe. 

„Für die Freiheit!“

Am vergangenen Dienstag wurde im Rahmen des Gedenkens an den Beginn des russischen Angriffskriegs der Dokumentarfilm ‚Sie und der Krieg: Geschichten innerer Stärke‘ in Anwesenheit der ukrainischen Regisseurin Tetiana Vysotska gezeigt. Eingeladen hatten die Deutsch-Ukrainische Hilfe (DUH) aus Drensteinfurt e.V. und die Seebrücke Drensteinfurt.

Im gut gefüllten Kino wurden die Gäste von der Stellvertreterin des Oberbürgermeister, Maria Winkel, begrüßt. Winkel erinnerte an den Anfang des Krieges und die zahlreichen Gedenkveranstaltungen in den letzten Jahren. Sie bedankte sich bei der Deutsch-Ukrainischen Hilfe und der Seebrücke Drensteinfurt für das ehrenamtliche Engagement und rief dazu  auf, mit der Unterstützung nicht nachzulassen: „Jeder kann etwas tun!“

von links nach rechts: Filmemacherin Tetiana Vysotska, Stellvertreterin des Oberbürgermeister Maria Winkel, Yana Skrypnychenko (2. Vorsitzende DUH), Vira Golowtschenko (1. Vorsitzende DUH)

Der Film schildert den Kampf der ukrainischen Zivilgesellschaft um die Befreiung von Zivilisten aus russischer Gefangenschaft. Nicht nur Soldatinnen und Soldaten werden in russischen Lagern gefoltert, sondern auch die Menschen in den von Russland besetzten Gebieten. Menschenrechtsaktivistinnen dokumentieren die große Zahl an russischen Kriegsverbrechen und versuchen zum einen, den betroffenen Menschen konkret zu helfen. Zum anderen soll mit der Dokumentation die Grundlage für Klagen gegen die Verbrecher gelegt werden.

Nach dem Film berichtete Vysotska unter anderem über dessen Entstehung sowie ihre besondere Beziehung zu den Protagonistinnen der Dokumentation. Sie hatte als Menschenrechtsaktivistin Kontakt zu den vier Frauen und fühlt sich ihnen auch heute noch verbunden. „Mein Mann ist auch Soldat“, erläuterte Vysotska. „Auch ich hätte als Zivilistin in Gefangenschaft geraten können und wäre dann gefoltert worden.“ 

Auf die Frage, wie sie ihr Leben in Deutschland sieht, antwortete die Filmemacherin, dass sie hin- und hergerissen sei zwischen der Sicherheit für ihre Tochter und der Sehnsucht nach ihrer Heimat. Vysotska will also weiterhin auf das Leid in der Ukraine aufmerksam machen und für die Menschen in russischer Gefangenschaft kämpfen: „Nur wenn wir nicht schweigen, werden wir siegen. Für die Freiheit.“

Weiterer Hilfstransport unterwegs

Letzte Woche habe ich bereits darüber geschrieben, dass wir umfangreiche humanitäre Hilfe von Herrn Raguse aus Herbern sowie von Frau Martina aus Bochum erhalten haben – dies geschah jeweils am vergangenen Freitag und Samstag.

Auch in dieser Woche hatten wir drei weitere Fahrten: Am Montag erhielten wir eine Spende von der Tafel in Drensteinfurt, am Dienstag von Herrn Klaus aus Gronau und am Mittwoch erneut von Herrn Raguse aus Herbern. Dafür ein großes Dankeschön an alle Spender.

Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren Freunden und Partnern von den Maltesern, denn dank ihres Transports konnten wir all diese Hilfsgüter zu unserer Sammelstelle bringen. Dort wurden sie sortiert, neu verpackt und für den Versand in die Ukraine vorbereitet.

Gestern haben wir 2,8 Tonnen humanitäre Hilfe in einen Bus und einen Anhänger verladen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Medikamente, warme Kleidung, Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs. Diese Hilfsgüter werden wir in naher Zukunft in die Stadt Ustyluh zu unserer Partnerorganisation, der Stiftung „Unterstützung mit Liebe“, bringen.

Spenden-LKW ist angekommen

Vier lange Tage hatte die Fahrt gedauert, inklusive 30 Kilometer Stau an der Grenze von Polen in die Ukraine.

Nun ist der Hilfstransport unserer Weihnachtsaktion vor Ort angekommen. Der LKW mit den gespendeten Gütern an Bord erreichte unseren Partnerorganisation „Unterstützung mit Liebe“ in Ustilug. Die Entladung verlief reibungslos, so dass nun die Spenden in Kürze sortiert und an ihre Bestimmungsorte weitergeleitet werden.

Nochmals großen Dank an alle Beteiligten und UnterstützerInnen. Wir laden alle Menschen in Drensteinfurt und Umgebung herzlich zu den nächsten Aktionen ein, um humanitäre Hilfsgüter zu sammeln, die wir mit Ihrer und Eurer Unterstützung vor Ort in die Ukraine bringen.

Weihnachtsaktion ist angelaufen

Die Weihnachtsaktion unseres Vereins ist angelaufen. Wir bringen über 6 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine.

Wo am Sonntag noch eine weitgehend leere Hofstelle zwischen Walstedde und Ahlen in der Münsterländer Parklandschaft lag, sammelten sich bis zum am Tag vor Heiligabend Weihnachtspakete, Rollstühle, Winterkleidung, Haushaltsgeräte sowie Hygiene- und Medizinprodukte.

„Noch vor wenigen Monaten haben wir in Privatfahrten wenige Kisten in die Ukraine gebracht, und heute schicken wir einen ganzen LKW auf den Weg in meine Heimat“, ordnet die erste Vorsitzende Vira Golowtschenko die Entwicklung des Vereins ein. „Das alles ist natürlich nur möglich, weil uns viele Menschen unterstützen.“

Svitlana Lytvynets ist für die Abwicklung der Logistik verantwortlich. Pakete müssen gewogen und beschriftet, Hilfsorganisationen in der Ukraine informiert werden. Humanitäre Hilfe ist in erster Linie eine Herausforderung mit Formularen, Zeitplänen und Informationen.

Rund sechs Stunden dauerte die Beladung des LKWs bei Waldstedde. Viele fleißige Hände waren nötig für diesen ersten wichtigen Schritt bei dem Transport. Nun begleiten unsere guten Wünsche die Fahrerin auf ihren langen weg nach Osten.

 

DUH-Verlosung: Gewinner gezogen

Auf der Mahnwache für den Frieden in der Ukraine wurden am vergangenen Sonntag die Gewinner-Nummern unserer Verlosung gezogen.
 
Wir gratulieren den GewinnerInnen mit den Nummern 256, 7 und 124.
 
Wir bitten die Menschen mit diesen Losnummern, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir stehen auch am kommenden Sonntag wieder um 12 Uhr vor der Alten Post in Drensteinfurt. Per EMail sind wir zu erreichen unter
 
 

Auch in der Adventszeit weitere Hilfstransporte

Heute haben wir einen Teil der humanitären Hilfe in die Ukraine versandt. Dabei handelte es sich hauptsächlich um medizinische Hilfsmittel – Krücken und Rollstühle.

Hier ein Überblick von dem, was heute rausgegangen ist:

  • Kerzen (1 Karton, 6,3 kg)
  • Lebensmittel (4 Kartons, 85,5 kg)
  • Bettzeug (8 Kartons, 273,9 kg)
  • Medizinische Ausrüstung (Windeln, Verbandsmaterial, Werkzeuge, Desinfektionsmittel usw.) (42 Kartons, 566,5 kg)
  • 58 Paar Krücken, 5 Gehstöcke, 5 faltbare Rollstühle
  • 2 Wäschetrockner
  • 2 Waschmaschinen

Unsere Hilfe kommt an, denn wir liefern die Hilfsgüter direkt in die Ukraine.