Vier Jahre Krieg – Gedenkfeier in Drensteinfurt

Am Sonntag, den 03. März, fand auf dem Friedhof am Merscher Weg in Drensteinfurt die Gedenkfeier zum 4. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine statt. An die Trauerstele hatte die Deutsch-Ukrainische Hilfe aus Drensteinfurt e.V. eingeladen. Birgit Laubrock führte durch die Veranstaltung und begrüßte gemeinsam mit den Vereinsvorsitzenden Vira Golowtschenko und Yana Skrypnychenko Drensteinfurts Bürgermeister Markus Wiewel und die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche.
 
In seiner Begrüßungsrede wies Wievel darauf hin, wie wichtig die Arbeit des Vereins ist, die aus seiner Sicht über die Hilfstransporte und Erinnerungsarbeit hinausgeht: „Sie helfen auch mit, bei den Fake News über den Krieg gegen zu halten.“
 
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Erinnerung an die gefallenen Soldaten und der Dank für den Einsatz der Ukraine, die gegen den Angreifer Russland auch die Freiheit von Europa verteidigt. Dreizehn zum Teil schwer verwundete Soldaten nahmen an der Veranstaltung teil.
 
Rund 100 Kerzen wurden entzündet, jede mit mindestens einem Namen eines getöteten Freundes oder Familienmitglieds. Anschließend erhielten die anwesenden Soldaten für ihren Einsatz in dem Krieg eine Urkunde und ein Präsent.
 

Laubrock erinnerte auch an die Hilfstransporte, über die der Verein aktuell humanitäre Hilfe in die Ukraine bringt. Golowtschenko bedankte sich ausdrücklich bei den Drensteinfurter Maltesern, dank deren Unterstützung sich die Menge der umgeschlagenen Hilfsgüter wesentlich vergrößert hat.

 
Die Veranstaltung wurde beendet mit einem Friedensegen von Pfarrer Stefan Schafflick und Pastor Chiedozie Adimekwe.